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Einweg-Schutzoveralls



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Einwegoverall | Schutzoverall | Einweg-Schutzanzug

Ein Einwegoverall schützt Ihren gesamten Körper vor Schmutz und Flüssigkeiten. Der hygienische Alleskönner punktet nicht nur durch perfekten Rundumschutz bei der Arbeit, sondern auch durch hohen Tragekomfort dank Atmungsaktivität und modernen Schnitten. Besonders bei Malern und Reinigungskräften ist der Einwegoverall ein beliebtes Kleidungsstück.

Was einen Einweg-Schutzanzug auszeichnet

Die Sicherheitsklassen von Arbeitskleidung werden seit April 2018 in der PSA-Verordnung (EU) 2016/425 (früher Richtlinie 89/686/EWG) geregelt. Dort werden die Arbeitsbekleidungen in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie I: Diese Kategorie umfasst ausschließlich Risiken, die geringfügig sind und bei den Arbeitern keine temporären oder permanenten gesundheitlichen Schäden verursachen können. Ein Einweg-Schutzanzug dieser Klasse ist für gewöhnlich nur staub- und wasserdicht. Im Normalfall schützt ein solcher Anzug nicht vor gefährlichen Stoffen wie etwa Asbestfasern.
  • Kategorie II: In diese Kategorie gehören alle Einwegoveralls, die nicht eindeutig der Kategorie I oder III zuzuordnen sind. Dementsprechend sind Einweg-Schutzanzüge dieser Kategorie meistens Nischenprodukte.
  • Kategorie III: Ein Schutzanzug dieser Kategorie muss den Träger vor Risiken schützen, die eindeutig gesundheitliche Schäden verursachen und im schlimmsten Fall zum Tod führen können.

Neben diesen drei Kategorien gibt es noch eine Reihe von CE-Normen, die den Einsatztyp eines Einweg-Schutzanzugs weiter spezifizieren:

  • Typ 1 - Gasdichte Chemikalienschutzkleidung: Hierbei handelt es sich um absolut gasdichte Schutzanzüge, die noch drei Unterkategorien besitzen:
    Typ 1a beschreibt gasdichte Chemikalienschutzkleidung mit unabhängiger Atemluftzufuhr.
    Typ 1b erfüllt alle Kriterien von 1a mit dem einzigen Unterschied, dass die Luftzufuhr hier von außen erfolgt.
    Typ 1c ist ein Schutzanzug, der ebenfalls von außen mit Luft versorgt wird, allerdings herrscht hier ein Überdruck.
  • Typ 2 - Schutz gegen Spray, Flüssigkeiten und Staub: Anzüge dieses Typs schützen zwar vor Staub, Spray und Flüssigkeiten, nicht aber vor Gas. Ein Einwegoverall dieses Typs benötigt ein Atemgerät mit Überdruck.
  • Typ 3 - Schutz gegen flüssige Chemikalien: Schutzkleidung dieses Typs verfügt über flüssigkeitsdichte Verbindungen, die die einzelnen Teile eines Schutzanzugs vor eindringenden Flüssigkeiten schützen. Maleranzüge und Lackieroveralls gehören zu diesem Typ.
  • Typ 4 - Sprühdichtigkeit: Anzüge dieses Typs müssen sprühdichte Verbindungen zwischen den einzelnen Anzugteilen besitzen.
  • Typ 5 - Schutz vor Staub: Hierbei handelt es sich um Schutzanzüge, die vor schwebenden Teilchen fester Chemikalien schützen. Anzüge dieses Typs werden meist für die Asbestentsorgung und Isolierarbeiten benutzt.
  • Typ 6 - Eingeschränkte Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien: Anzüge dieses Typs besitzen nur eine sehr eingeschränkte Einsatzdauer und Schutzleistung. Es gibt zwar einen Schutz vor Aerosolen und Nebeln, aber nicht vor Flüssigkeiten.

Einwegoverall kaufen: In welchen Branchen sind Einweg-Schutzanzüge Pflicht?

Schutzanzüge der Kategorie I werden hauptsächlich dort verwendet, wo es eine messbare Staubbelastung gibt beziehungsweise wo eine Kontamination der Umgebung durch den Mitarbeiter selbst droht. Dazu gehören Baustellen und Arbeitsstellen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Kategorie-III-Schutzanzüge werden hingegen in gesundheitsgefährdenden Umgebungen eingesetzt, beispielsweise bei der Sanierung von Altlasten, der Asbestentsorgung sowie bei der Arbeit mit chemischen Anlagen.

Einwegoveralls in Markenqualität

Die hier angebotenen Artikel bestehen dabei aus einem oder mehreren der folgenden Materialien:

Polypropylen (PP)

Das Material ist elastisch, widerstandsfähig und bietet einen guten Schutz vor Gefahrstoffen in der Luft.
 

Polyethylen (PE)

Das Material ist weicher und elastischer als Polypropylen. Dementsprechend fällt es auch leichter, sich in Anzügen aus Polyethylen zu bewegen. Im Gegenzug ist die Schutzleistung etwas geringer als die von PP.
 

Chlorierter Polyethylen (CPE)

Das Material ist zäher als herkömmliches Polyethylen und weist eine größere Materialverträglichkeit gegenüber physischen Belastungen auf. Deshalb wird es meist bei Einwegüberziehschuhen eingesetzt.
 

Darüber hinaus benutzen einige Hersteller von Einweg-Schutzanzügen eigene markengeschützte Materialien, die aber ähnliche Eigenschaften aufweisen wie die herkömmlichen Rohmaterialien.